Mispelbrand fassgelagert

Information

„Asperl“ so bezeichnet man im Weinviertel die „Mispel“. Nein, Mispeln sind nicht jene kugeligen Schmarotzerpflanzen, die in Baumkronen wachsen und die der Druide Miraculix mit goldener Sichel für seinen Zaubertrank erntet. Die Mispel – mit „P“ statt „T“ - ist ein 5 bis 6 Meter hoher Laubbaum mit ausladend runder Krone. Sie bezaubert mit schönen weißen Blüten und 3 bis 6 cm großen, orange-braunen Apfelfrüchten. Noch vor 100 Jahren war die Mispel in Mittel-und Südeuropa weit verbreitet; über die Zeit geriet sie in Vergessenheit und man findet sie gelegentlich noch verwildert oder in alten Bauerngärten. Die Früchte sind zunächst hart und ungenießbar – daher auch der Beiname „Steinapfel“. Ab November, mit den ersten Nachtfrösten, reifen sie am Baum aus, der Zuckergehalt steigt und sie werden weich und essbar.

Mispelbrand ist ein besonders klares Destillate, das zumindest zweijähriger Lagerung bedarf, um seinen zart-süßlichen Duft und seine Aromen nach Kletzenbirnen, Äpfeln und reifen Bananen zu entwickeln. Die fassgelagerte Variante meines Mispelbrandes verbringt diese Reifezeit in kleinen Eichenholzfässern, die Holz,-Honig-und Vanillenoten dem komplexen Aroma beisteuern.

Verfügbarkeit

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  • August
  • September
  • Oktober
  • November
  • Dezember

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Diese Angabe dient dazu, sichtbar zu machen, ob das Produkt in ausreichender Menge produziert wird und grundsätzlich für größere Abnahmemengen vorgesehen ist.

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